Eltern und Baby — Schuck- und Schluckstörungen Westschweiz >

Schuck- und Schluckstörungen

bei Säuglingen und Kindern

Welche Schuck- und Schluckstörungen gibt es?

Schuck- und Schluckstörungen sowie Oralitätsstörungen können Säuglinge ab der Geburt, aber auch ältere Kinder bei der Einführung von Beikost betreffen. Eine frühzeitige und interdisziplinäre Betreuung ermöglicht eine wirksame Begleitung des Babys und seiner Familie.

Beratung bei Schuckstörungen beim Säugling, Westschweiz

Welche Behandlung ist möglich?

Wir begleiten Neugeborene und Säuglinge, gestillt oder nicht, die Schuckstörungen aufweisen. Diese können sich durch Schmerzen an den Brustwarzen beim Stillen, Schmatzgeräusche an der Brust oder Flasche, Milchverlust beim Saugen, ineffektives Saugen, unzureichende Gewichtszunahme, Reflux usw. äussern.

Wir greifen auch ein, wenn der Übergang zu fester Nahrung (Brei oder Stücke) schwierig ist: sehr ausgepräger Würgereiz, Ablehnung von Nahrung, Schluckprobleme, ungewöhnlich lange Mahlzeiten, übermässiger Speichelfluss während der Mahlzeiten usw.

Schuckstörungen bezeichnen Schwierigkeiten beim effizienten Saugen. Konkret bedeutet das, dass das Baby Mühe haben kann, Saugen, Schlucken und Atmen beim Stillen zu koordinieren.

Diese Störungen sind nicht unbedingt schwerwiegend und können mit bestimmten anatomischen Besonderheiten im Mund- oder Zungenbereich zusammenhängen. Das Ziel ist es, diese Schwierigkeiten frühzeitig zu erkennen, um das Baby zu unterstützen.

Welche Symptome können Sie zum Arztbesuch veranlassen:

Bei der Mutter:

  • Schmerzhaftes Stillen
  • Wundstellen, Blutungen
  • Schlechtes Anlegen an der Brust
  • Milchstau
  • Mastitis
  • Gefühl, ständig zu stillen

Dies kann Schuldgefühle, das Gefühl eine schlechte Mutter zu sein sowie viel Frustration und Enttäuschung auslösen.

Gesundheitsfachperson mit Baby, Behandlung von Schuckstörungen Schweiz
Elternteil und Baby, Begleitung bei Oralitätsstörungen in der Westschweiz

Beim Baby

  • Saugt ständig
  • Saugt lange, oft mehr als 30 Minuten
  • Schläft an der Flasche oder Brust ein
  • Unzureichende Gewichtszunahme
  • Schmatzgeräusche beim Saugen
  • Schläft mit offenem Mund
  • Milchverlust an den Mundwinkeln beim Stillen oder Flaschengeben
  • Schlafstörungen
  • Koliken
  • Spucken
  • Reflux
  • Würgereiz

Beim Kind:

  • Chronische HNO-Infektionen, Ohrenentzündungen
  • Schädelasymmetrie
  • Sprachstörungen
  • Oralitätsstörungen
  • Kieferorthopädische Probleme
  • Schlafstörungen
  • Hyperaktivität
Kind mit Oralitätsstörungen, spezialisierte Nachsorge Westschweiz
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