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Eine schlechte Saugfähigkeit kann auch durch andere Faktoren verursacht werden:
Ihr Kind kann ein restriktives Zungenband aufweisen, aber oft ist die Ursache multifaktoriell. Wenn die anderen Probleme nicht vor der Frenektomie behoben werden, wird diese viel weniger wirksam sein oder sogar unwirksam bleiben.
Ausserdem kommt es sehr häufig vor, dass durch die Arbeit an den verschiedenen Aspekten der Schuckstörungen eine Frenektomie nicht notwendig ist. Alles hängt von der restriktiven Wirkung des Bändchens und den damit verbundenen Symptomen ab. Deshalb sind wir in dieser interdisziplinären Behandlungsgruppe auf diesem Gebiet spezialisiert.

Zur Behandlung eines restriktiven Zungenbandes sind zwei Eingriffe möglich:
Diese Eingriffe können mit dem Laser oder mit einer Schere durchgeführt werden.
Der Eingriff ist schmerzlos oder sehr wenig schmerzhaft. Diese Membran enthält keine Nerven, daher gibt es keine schmerzhafte Empfindung.
Er dauert nur einige Sekunden bis 2 Minuten.
Der Laser reduziert die Blutung im Vergleich zur Schere, indem er gleichzeitig kauterisiert.
Die Eltern müssen Kontakt mit ihrer Krankenkasse aufnehmen. Die Zusatzversicherung übernimmt die Frenektomie. Wenn das Kind nur durch die Grundversicherung versichert ist, muss man Kontakt mit dem Kinderarzt aufnehmen, um eine Überweisungsbewilligung zu erhalten.
Osteopathische Nachsorge und Vorbereitung auf die Frenektomie
Ein ausgebildeter Osteopath kann ein restriktives Bändchen identifizieren und an einen Spezialisten überweisen. Er beurteilt auch die damit verbundenen kranialen, zervikalen und oralen Spannungen. Vor und nach dem Eingriff lehrt er Übungen zur Optimierung der Zungenbeweglichkeit und zur Vorbeugung von Verwachsungen.
Historisch wurden diese Eingriffe bei der Geburt von Kinderärzten oder Hebammen durchgeführt.
Heute ist es entscheidend, einen ausgebildeten Fachmann für restriktive Mundbändchen zu konsultieren, um eine optimale Behandlung zu gewährleisten und Komplikationen wie ein Wiederanheften des vernarbten Bändchens zu vermeiden.


Es gibt 2 Methoden: Laser oder Schere
Unabhängig von der Methode ist das Ergebnis dasselbe, vorausgesetzt, der Eingriff wird von einem ausgebildeten HNO-Arzt oder Zahnarzt, der auf restriktive Mundbändchen spezialisiert ist, durchgeführt.
Es gibt kein Mindestalter und kein Höchstalter für eine Frenektomie, sie ist sogar im Erwachsenenalter möglich, jedoch wird der Eingriff zwischen 18 Monaten und 3 Jahren nicht empfohlen (das Kind bewegt sich zu viel).
Je früher der Eingriff jedoch durchgeführt wird, desto geringer werden die Auswirkungen auf die Zähne, den Gaumen, die Halswirbel und den Rest des Körpers, aber auch auf die Zunge sein.
Es ist jedoch wichtig, das Kind auf eine Frenektomie vorzubereiten. Je älter das Kind, desto wichtiger wird die Vorbereitung sein, und die Hilfe eines Logopäden wird sehr wahrscheinlich danach notwendig sein.

Wir empfehlen, einen Osteopathen aufzusuchen, der in restriktiven Mundbändchen ausgebildet ist.
Im Osteopathiestudium wird die Behandlung von Mundbändchen nicht gelehrt.
Es ist unbedingt erforderlich, jemanden zu konsultieren, der eine Weiterbildung zu Bändchen absolviert hat. Es ist wichtig, Ihren Behandler zu befragen, bevor Sie einen Termin vereinbaren.
Sehen Sie unsere Liste von Osteopathen, die in diesen Techniken ausgebildet sind