Ihr Baby tut sich schwer beim Trinken? Haben Sie Schmerzen beim Stillen? Sie sind nicht allein — und es gibt Lösungen.
Diese Situationen sind oft ein Zeichen für eine Saugstörung oder ein restriktives Bändchen. Sie verdienen rasche Aufmerksamkeit — und Hilfe ist verfügbar.
Ihr Baby ermüdet schnell an der Brust oder Flasche, lässt häufig los oder braucht sehr lange, um eine Mahlzeit zu beenden.
Das Baby verliert an Gewicht oder nimmt trotz häufiger Mahlzeiten zu wenig zu. Die Kinderärztin oder Hebamme überwacht die Wachstumskurve genau.
Das Baby ist unruhig, überstreckt sich, weint während oder kurz nach jeder Mahlzeit. Das Aufstossen ist schwierig oder übermässig.
Sie verspüren stechende Schmerzen, anhaltende Risse oder den Eindruck, dass Ihr Baby die Brust nicht gut erfasst.
Man hat Ihnen gesagt oder Sie haben gelesen, dass Ihr Baby ein restriktives Bändchen haben könnte, aber Sie wissen nicht, was zu tun ist.
Das Baby verweigert die Flasche kategorisch, schluckt Luft, spuckt viel oder braucht Stunden, um die Mahlzeit zu beenden.
Das Baby trinkt häufig, aber ineffektiv, und wacht ständig auf, weil es bei jeder Mahlzeit nicht genug zu sich nimmt.
Das Baby spuckt viel, scheint nach den Mahlzeiten Schmerzen zu haben oder hat eine Reflux-Diagnose ohne Besserung unter Behandlung erhalten.
Saugstörungen sind weitaus häufiger, als man denkt. Dennoch bleiben sie bei den üblichen Untersuchungen oft unerkannt. Wenn Sie etwas beunruhigt, verdient Ihr Elterninstinkt Gehör. Spezialisierte Fachpersonen in der Westschweiz sind da, um Sie zu begleiten und rasch konkrete Lösungen zu finden.
Durchsuchen Sie unser Verzeichnis der spezialisierten Fachpersonen in der Westschweiz (Romandie).
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Jede Situation ist anders. Hier sind die nützlichsten Ressourcen, je nachdem, was Sie erleben.
Saugschwierigkeiten sind häufig und oft behandelbar. Eine frühzeitige Behandlung ermöglicht es in der grossen Mehrheit der Fälle, die Situation rasch zu verbessern. Wichtig ist, nicht zu lange zu warten und eine spezialisierte Fachperson zu konsultieren.
Eine IBCLC-Stillberaterin, eine auf Säuglinge spezialisierte Osteopathin oder eine Hebamme können eine ausgezeichnete erste Anlaufstelle sein. Um ein Zungenband zu beurteilen und eine Frenektomie in Betracht zu ziehen, ist eine HNO-Ärztin oder eine pädiatrische Zahnärztin angezeigt. Unser Verzeichnis listet diese Fachpersonen in der Westschweiz.
Vertrauen Sie Ihrem Elterninstinkt. Die Beurteilung der Saugfunktion und der oralen Bändchen erfordert eine spezifische Ausbildung, die nicht alle Gesundheitsfachpersonen zwangsläufig erhalten haben. Eine Spezialistin für Oralität zu konsultieren, ist ein völlig legitimer ergänzender Schritt, wenn Sie etwas beunruhigt.